[>>]

Donnerstag, 6. September 2007

In Berlin . . .

. . . wächst kein Gras. In Wien verdorrt es.. . . geht man auf Papiermaché, in Wien beißt man auf Granit.. . . gehen so viele Leute, daß man keinen trifft. In Wien trifft man so viele Leute, daß keiner geht.Karl Kraus (1874 – 1936)

BERLIN! BERLIN!

Quanquam ridentem dicere verum
Quid vetat?
von Ignaz Wrobel [i. e. Kurt Tucholsky (1890 – 1935)]

Über dieser Stadt ist kein Himmel. Ob überhaupt die Sonne scheint, ist fraglich; man sieht sie jedenfalls nur, wenn sie einen blendet, will man über den Damm gehen. Über das Wetter wird zwar geschimpft, aber es ist kein Wetter in Berlin.
Der Berliner hat keine Zeit. Der Berliner ist meist aus Posen oder Breslau und hat keine Zeit. Er hat immer etwas vor, er telefoniert und verabredet sich, kommt abgehetzt zu einer Verabredung und etwas zu spät – und hat sehr viel zu tun.
In dieser Stadt wird nicht gearbeitet –, hier wird geschuftet. (Auch das Vergnügen ist hier eine Arbeit, zu der man sich vorher in die Hände spuckt, und von dem man etwas haben will.) Der Berliner ist nicht fleißig, er ist immer aufgezogen. Er hat leider ganz vergessen, wozu wir eigentlich auf der Welt sind. HIER GEHT'S WEITER

Herzlich willkommen!


Hier geht's zum Log-in:

Sinniges


"In keiner Sprache kann man sich so schwer verständigen wie in der Sprache." – Karl Kraus

Archiv


September 2007
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
10
11
12
 

Haftungsausschluss


Ich übernehme keine Verantwortung und keine Haftung für die Inhalte der mit meiner Webseite verknüpften/verlinkten externen Webseiten.

Suche

 

Status


Online seit 1035 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 24. Dez, 17:44

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page

twoday.net AGB