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Mittwoch, 6. Mai 2009

Maienregen


In den Maienregen sollen die Kinder hinausstehen,
daß sie recht groß werden.


Anton Birlinger (1834 – 1891): Sagen, Märchen, Volksaberglauben. Freiburg im Breisgau: Herder'sche Verlagshandlung 1861.

Wer's nicht glauben mag, der lese hier weiter.

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Zitante Christa (Gast) - 6. Mai, 11:21

Als Kind wurde mir immer gesagt: Mairegen läßt die Haare schneller wachsen...

Irgendwann wurde mein wunderschöner, strohblonder Pferdeschwanz jedoch abgeschnitten, weil ich öfter über Kopfschmerzen klagte und meine Mutter glaubte, das käme vom strammen Zusammenbinden der Haare - leider war sie nicht einverstanden, daß ich sie "lose" hatte bzw. sie nur locker zusammengebunden wurden.

Hach, welche Erinnerungen die Veröffentlichung eines Volksaberglaubens doch hervorrufen kann ;-))

Liebe Grüße von
Zitante Christa

Clarisse1 - 6. Mai, 17:12

Das scheint

eine von ziemlich "gemischten" Gefühlen geprägte Erinnerung zu sein, liebe Christa: Der lange, vom lauen Mairegen in seinem Wachstum geförderte ;-) blonde Schopf, der dann bedauerlicherweise der Schere / der Sorge der Mutter zum Opfer fiel . . .

Liebe Grüße zurück von
Clarisse :-))

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