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    <title>Sinniges Sinnliches Sittliches : Rubrik:Dummheit</title>
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    <dc:publisher>Clarisse1</dc:publisher>
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    <title>Sinniges Sinnliches Sittliches</title>
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    <title>. . .</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Alberne Leute sagen Dummheiten, Gescheite machen sie.&lt;/cite&gt;Marie von Ebner-Eschenbach (1830  1916)</description>
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    <dc:subject>Dummheit</dc:subject>
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    <title>Dummheit /Faulheit</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Faulheit ist Dummheit des Körpers, und Dummheit Faulheit des Geistes.&lt;/cite&gt;Johann Gottfried Seume (1763  1810)</description>
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    <dc:subject>Dummheit</dc:subject>
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    <title>Argwohn des Größenwahnsinnigen</title>
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    <description>&lt;b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&quot;[. . .] So wogt es in der Seele auf und ab. Was noch eben furchtbar drohend erschien, so lange draußen der Wind pfiff und Nervenermattung im Hirne Grillen erzeugte, erscheint im nächsten gefahrlos und gleichgültig. Ein gewisser unverzagter Trotz allen Gefahren und Unannehmlichkeiten gegenüber, verbunden mit vorhergehender doppelter Aufregung durch Phantasie-Vergrößerung des Drohenden, ist ein Merkmal bedeutender Geister. [. . .]    &lt;br /&gt;
Seine Unvorsichtigkeit peinigte ihn scharf genug, indem sein &lt;b&gt;Argwohn&lt;/b&gt; sich überall von Spähern umzingelt wähnte, die seine schwachen Seiten belauerten. Es scheint ein trauriges Erbtheil ungewöhnlicher Menschen, daß sie ohne direkt eitel zu sein, doch stets wähnen, die Welt interessire sich selbst aus Bosheit für ihre Person und erspähe daher ihre Schwächen. Aber die Welt kennt ihre eigenen kleinen Lächerlichkeiten und faßt den bedeutenden Menschen gar nicht als so exceptionell auf, wie er sich selber. Sie lacht daher über seine Thorheiten, wie sie über die eines beliebigen Andern lachen würde, so daß der Hauptstachel fortfällt: &lt;i&gt;Sie mißt seine Thorheit gar nicht nach dem Maßstab seiner geistigen Bedeutung.&lt;/i&gt; Und wie leicht vergißt die Welt das Gute wie das Böse!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Aus: Karl Bleibtreu (1859  1928): Größenwahn. Pathologischer Roman. Leipzig: Friedrich 1888.&lt;/i&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-18T10:17:00Z</dc:date>
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    <title>Drei Dinge</title>
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    <description>&lt;i&gt;von Arno Holz (1863  1929) &lt;/i&gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Dinge haben hier im Leben Macht:    &lt;br /&gt;
Der Neid, die Hoffahrt und die Niedertracht;    &lt;br /&gt;
Doch, wenn sie dich auch noch so schön bespucken,    &lt;br /&gt;
Am Ende wirst du sie zu Boden ducken!    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verloren aber bist du auf der Welt,    &lt;br /&gt;
Wenn sich die Dummheit dir entgegenstellt:    &lt;br /&gt;
Sie setzt Spinoza hinter Löbel Pintus    &lt;br /&gt;
Und hat die Weisheit aller Zeiten intus!    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lacht wie ein Kretin dir ins Gesicht    &lt;br /&gt;
Und lästert alles, nur sich selber nicht;    &lt;br /&gt;
Und nichts bleibt übrig dir vor diesem Viehchen    &lt;br /&gt;
Als sacht dich in dich selber zu verkriechen!</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-06T11:33:00Z</dc:date>
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    <title>Dummheit</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Süßlich zerquetschtes eingemachtes Gesicht mit ängstlich kleinlichen Augen  lächelnder Gang  Er sprudelte von Dummheit.&lt;/cite&gt;Heinrich Heine (1797  1856)</description>
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    <dc:subject>Dummheit</dc:subject>
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    <dc:date>2008-12-30T10:13:00Z</dc:date>
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    <title>Dummheit</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Es ist ein Unglück, daß in der Welt mehr Dummheit ist, als die Schlechtigkeit braucht, und mehr Schlechtigkeit, als die Dummheit bewirkt.&lt;/cite&gt;Karl Kraus (1874  1936)</description>
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    <dc:date>2008-11-03T13:12:00Z</dc:date>
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    <title>Der Floh</title>
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    <description>&lt;i&gt;von Peter Panter [i. e. Kurt Tucholsky (1890  1935)]&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Departement du Gard  ganz richtig, da, wo Nîmes liegt und der Pont du Gard: im südlichen Frankreich  da saß in einem Postbüro ein älteres Fräulein als Beamtin, die hatte eine böse Angewohnheit: sie machte ein bißchen die Briefe auf und las sie. Das wußte alle Welt. Aber wie das so in Frankreich geht: Concierge, Telefon und Post, das sind geheiligte Institutionen, und daran kann man schon rühren, aber daran darf man nicht rühren, und so tut es denn auch keiner.    &lt;br /&gt;
Das Fräulein also las die Briefe und bereitete mit ihren Indiskretionen den Leuten manchen Kummer.    &lt;br /&gt;
Im Departement wohnte auf einem schönen Schlosse ein kluger Graf. Grafen sind manchmal klug, in Frankreich. Und dieser Graf tat eines Tages folgendes:    &lt;br /&gt;
Er bestellte sich einen Gerichtsvollzieher auf das Schloß und schrieb in seiner Gegenwart an einen Freund:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieber Freund!    &lt;br /&gt;
Da ich weiß, daß das Postfräulein Emilie Dupont dauernd unsre Briefe öffnet und sie liest, weil sie vor lauter Neugier platzt, so sende ich Dir inliegend, um ihr einmal das Handwerk zu legen, einen lebendigen Floh.    &lt;br /&gt;
Mit vielen schönen Grüßen&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; &lt;/b&gt;
&lt;center&gt;Graf Koks&lt;/center&gt;
&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Und diesen Brief verschloß er in Gegenwart des Gerichtsvollziehers. Er legte aber keinen Floh hinein.    &lt;br /&gt;
Als der Brief ankam, war einer drin.</description>
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    <title>Bescheidener Dummkopf gesucht . . .</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Wenn ich doch einmal nur einem bescheidenen Dummkopf begegnete, der meine Sprache nicht versteht und darum an seinem Gehör zweifelt!&lt;/cite&gt;Karl Kraus (1874  1936)</description>
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    <title>Dummheit</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Staunen erregen muß die Dummheit, dann ist sie entschuldigt.&lt;/cite&gt;Emanuel Wertheimer (1846  1916)</description>
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    <title>FAULheit / DUMMheit</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Faulheit ist Dummheit des Körpers, und Dummheit Faulheit des Geistes.&lt;/cite&gt;Johann Gottfried Seume (1763  1810)</description>
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    <title>Dummheit</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Die Deutschen brauchen für jede Dummheit zweihundert Jahre: hundert, um sie zu begehen, und hundert, um sie einzusehen.&lt;/cite&gt;Alexander von Humboldt (1769  1859)</description>
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    <title>Dummheiten</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Alberne Leute sagen Dummheiten, gescheite Leute machen sie.&lt;/cite&gt;Marie von Ebner-Eschenbach (1830  1916)</description>
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    <title>Erwischt!</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Erwischtes Laster verzeiht eher als erwischte Dummheit.&lt;/cite&gt;Wilhelm Busch (1832  1908)</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
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    <title>Dummheit</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Der Geist enttäuscht im persönlichen Verkehr, aber die Dummheit ist immer produktiv. Läßt man sie auf den Geist einwirken, so kann sie eine vollständige Ermüdung erzeugen, während dieser auf die Dummheit keinerlei belebenden Einfluß hat. Wie man im Gespräch mit einem Schwachkopf körperlich verfällt, wie die Gesichtsfarbe fahl und die Haut schlaff wird, das sollte ein medizinisches Problem sein. Man hat vielleicht um ein Pfund abgenommen, und das ist, wie jede forcierte Abmagerungskur, bedenklich.&lt;/cite&gt;Karl Kraus (1874  1936)</description>
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    <title>Dummheit</title>
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    <description>&lt;cite&gt;Ich bin für eine Zersplitterung der Dummheit. Es tut nicht gut, wenn sie wochenlang auf einen Punkt konzentriert ist.&lt;/cite&gt;&lt;cite&gt;Es ist eine schreckliche Situation, dazuliegen, wenn die Pferdehufe der Dummheit über einen hinweggegangen sind, und weit und breit keine Hilfe!&lt;/cite&gt;&lt;cite&gt;Wie souverän doch ein Dummkopf die Zeit behandelt! Er vertreibt sie sich oder schlägt sie tot. Und sie läßt sich das gefallen. Denn man hat noch nie gehört, daß die Zeit einen Dummkopf vertrieben oder totgeschlagen hat.&lt;/cite&gt;Karl Kraus (1874  1936)</description>
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