<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://clarisse.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://clarisse.twoday.net/">
    <title>Sinniges Sinnliches Sittliches : Rubrik:Frühling</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/</link>
    <description></description>
    <dc:publisher>Clarisse1</dc:publisher>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:date>2009-05-07T16:02:44Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    
    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/Clarisse/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/5639578/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/5639227/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/5549753/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/5270193/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/4933471/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/4931899/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/4910460/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/4901858/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/4900795/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/4822705/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/4818083/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/4817326/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/4800572/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://clarisse.twoday.net/stories/4757690/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/Clarisse/images/icon.jpg">
    <title>Sinniges Sinnliches Sittliches</title>
    <url>http://static.twoday.net/Clarisse/images/icon.jpg</url>
    <link>http://clarisse.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/5639578/">
    <title>Ostern</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/5639578/</link>
    <description>&lt;i&gt;von Joachim Ringelnatz (1883  1934)&lt;/i&gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Schokolade keimt,    &lt;br /&gt;
Wenn nach langem Druck bei Dichterlingen    &lt;br /&gt;
&quot;Glockenklingen&quot; sich auf &quot;Lenzesschwingen&quot;    &lt;br /&gt;
Endlich reimt    &lt;br /&gt;
Und der Osterhase hinten auch schon preßt,    &lt;br /&gt;
Dann kommt bald das Osterfest.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wirklich dann mit Glockenklingen    &lt;br /&gt;
Ostern naht auf Lenzesschwingen,       &lt;br /&gt;
Dann mit jenen Dichterlingen    &lt;br /&gt;
Und mit deren jugendlichen Bräuten    &lt;br /&gt;
Draußen schwelgen mit berauschten Händen       &lt;br /&gt;
Ach, das denk ich mir entsetzlich,    &lt;br /&gt;
Außerdem  unter Umständen     &lt;br /&gt;
Ungesetzlich.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber morgens auf dem Frühstückstische    &lt;br /&gt;
Fünf, sechs, sieben flaumweich gelbe, frische    &lt;br /&gt;
Eier. Und dann ganz hineingekniet!    &lt;br /&gt;
Ha! Da spürt man, wie die Frühlingswärme    &lt;br /&gt;
Durch geheime Gänge und Gedärme    &lt;br /&gt;
In die Zukunft zieht    &lt;br /&gt;
Und wie dankbar wir für solchen Segen    &lt;br /&gt;
Sein müssen.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, ich könnte alle Hennen küssen,    &lt;br /&gt;
Die so langgezogene Kugeln legen.</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-12T11:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/5639227/">
    <title>Osterhas</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/5639227/</link>
    <description>&lt;i&gt;von Wilhelm Busch (1832  1908)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;
&lt;center&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Busch-Osterhase&quot; width=&quot;290&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Clarisse/images/Busch-Osterhase.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Es ist das Osterfest alljährlich&lt;br /&gt;
Doch für den Hasen recht beschwerlich.&lt;/center&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Beweis dafür:&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Fröhliche Ostern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;von Theobald Tiger [i.e. Kurt Tucholsky (1890  1935)]&lt;/i&gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da seht aufs neue dieses alte Wunder:    &lt;br /&gt;
Der Osterhase kakelt wie ein Huhn    &lt;br /&gt;
und fabriziert dort unter dem Holunder    &lt;br /&gt;
ein Ei und noch ein Ei und hat zu tun.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch der Mensch reckt frohbewegt die Glieder     &lt;br /&gt;
er zählt die Kinderchens: eins, zwei und drei . . .    &lt;br /&gt;
Ja, was errötet denn die Gattin wieder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ei, ei, ei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ei, ei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ei!    &lt;br /&gt;
Der fleißige Kaufherr aber packt die Ware    &lt;br /&gt;
ins pappne Ei zum besseren Konsum:    &lt;br /&gt;
Ein seidnes Schnupftuch, Nadeln für die Haare,    &lt;br /&gt;
die Glitzerbrosche und das Riechparfuhm.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das junge Volk, so Mädchen wie die Knaben,    &lt;br /&gt;
sucht die voll Sinn versteckte Leckerei.    &lt;br /&gt;
Man ruft beglückt, wenn sies gefunden haben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ei, ei, ei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ei, ei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ei!    &lt;br /&gt;
Und Hans und Lene Steckens in die Jacke,    &lt;br /&gt;
das liebe Osterei  wen freut es nicht?    &lt;br /&gt;
Glatt, wohlfeil, etwas süßlich im Geschmacke,    &lt;br /&gt;
und ohne jedes innre Gleichgewicht.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Politik . . .  Was wollt ich sagen?    &lt;br /&gt;
Bei uns zu Lande ist das einerlei     &lt;br /&gt;
und kurz und gut: Verderbt euch nicht den Magen!    &lt;br /&gt;
Vergnügtes Fest! Vergnügtes Osterei!</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-12T07:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/5549753/">
    <title>März</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/5549753/</link>
    <description>&lt;i&gt;von Cäsar Flaischlen (1864  1920)&lt;/i&gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprich noch nicht vom Frühling, es ist zu früh!    &lt;br /&gt;
so lockend die Sonne vom Himmel blitzt,    &lt;br /&gt;
so lockend alles glänzt und glitzt ...    &lt;br /&gt;
sprich noch nicht vom Frühling, es ist zu früh!    &lt;br /&gt;
Es werden Tage wieder kommen    &lt;br /&gt;
bevor erblüht, wovon du träumst,    &lt;br /&gt;
da alles wie vorher trostlos weh    &lt;br /&gt;
in Regen sich begräbt und Schnee,    &lt;br /&gt;
Tage voll Traurigkeit, Tage voll Müh ...    &lt;br /&gt;
sprich noch nicht vom Frühling, es ist zu früh!    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch und dennoch: mit jubelndem Liede    &lt;br /&gt;
grüße dies frohe befreiende Blau    &lt;br /&gt;
über all dem farblosen Grau,    &lt;br /&gt;
freu dich der flimmernden Mittagsstunden,    &lt;br /&gt;
sonne das Herz dir zu keimender Kraft,    &lt;br /&gt;
daß es dem müde machenden Winter    &lt;br /&gt;
und seiner Enttäuschung sich wieder entrafft!    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur warte, nur wart noch! es wird sich erfüllen,    &lt;br /&gt;
es wird sich erfüllen, was du ersehnst:    &lt;br /&gt;
Glutig auflodern wird es am Himmel,    &lt;br /&gt;
über die Berge her wird es wehn    &lt;br /&gt;
und wie donnernde Osterglocken    &lt;br /&gt;
wird es durch die Lande gehn ...    &lt;br /&gt;
nur warte, nur wart noch und hab Geduld!    &lt;br /&gt;
So schön und so köstlich dies blitzende Blau    &lt;br /&gt;
mit seinem süßen stillen Locken,    &lt;br /&gt;
es kommen Tage noch und Wochen    &lt;br /&gt;
farblos grau,    &lt;br /&gt;
da alles wie vorher trostlos weh    &lt;br /&gt;
in Regen sich begräbt und Schnee,    &lt;br /&gt;
Tage voll Traurigkeit, Tage voll Müh ...    &lt;br /&gt;
sprich noch nicht vom Frühling, es ist zu früh!</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-01T14:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/5270193/">
    <title>Kirschblüten</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/5270193/</link>
    <description>&lt;b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;278&quot; alt=&quot;Kirschblueten2&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/Clarisse/images/Kirschblueten2.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-22T04:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/4933471/">
    <title>Plattdeutsches zum Mai</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/4933471/</link>
    <description>&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Maien&lt;/b&gt;
&lt;br /&gt;            &lt;br /&gt;


De Mai, de Mai is kamen;            &lt;br /&gt;
nu gah wi, jung un olt,            &lt;br /&gt;
nu gah wi alltosamen            &lt;br /&gt;
in&apos;t Holt, in&apos;t gröne Holt.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nu frische Maien hal wi            &lt;br /&gt;
un stäk&apos; se an üns&apos; Höd,            &lt;br /&gt;
nu sett&apos; in&apos;t Holt üns dal wi            &lt;br /&gt;
un sing&apos; üns&apos; ollen Leed;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
een jeder nah sin Gaben,            &lt;br /&gt;
in eens noch eens so schön,            &lt;br /&gt;
bet dat de Stirn dor baben            &lt;br /&gt;
sick wisen een bi een.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Un wenn&apos;t dorwer Nacht ward,            &lt;br /&gt;
wat heet, wat deit dat grot,            &lt;br /&gt;
wu sungen, küßt un lacht ward?            &lt;br /&gt;
Kumm, sett di up min&apos;n Schot!            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
De Busch, de Busch so dicht hier,            &lt;br /&gt;
so warm de gröne Nacht;            &lt;br /&gt;
de Flämmstirn, de gäw&apos; Licht hier,            &lt;br /&gt;
mihr, as wi bruken, sacht;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dat Männken sik to Wiwken            &lt;br /&gt;
un Münd to Münd sick finnt,            &lt;br /&gt;
min Arm sick üm din Liwken,            &lt;br /&gt;
din üm min&apos;n Hals sick winnt.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nu sett di to üns her eens            &lt;br /&gt;
in&apos;t Moß, Fru Nachtigall,            &lt;br /&gt;
nu kumm un sing üns vör eens            &lt;br /&gt;
din Hochtitsleeder mal!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Aus: John Brinckman (1814  1870): Vagel Grip. En Doenkenbok, Güstrow: Opitz 1859.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-18T09:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/4931899/">
    <title>Mairegen</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/4931899/</link>
    <description>&lt;i&gt;von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798  1874)&lt;/i&gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solltest doch lieber ins Häuschen gehn!            &lt;br /&gt;
Wirst ja am Ende ganz naß.            &lt;br /&gt;
Wozu doch willst du im Regen stehn?            &lt;br /&gt;
Sag, wozu nützet dir das?            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Mairegen macht, daß man größer wird:            &lt;br /&gt;
Größer doch möcht&apos; ich gern sein.            &lt;br /&gt;
Wär&apos; ich, o Mütterchen, groß genug,            &lt;br /&gt;
Ging ich gewiß nicht hinein.&quot;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/b&gt;&lt;center&gt;&lt;b&gt;   &lt;/b&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wer&apos;s nicht glauben mag, lese dazu auch:&lt;/b&gt; &lt;i&gt;Karl Bartsch (1832  1888): Sagen, Märchen und Gebräuche aus Meklenburg. Wien: Braumüller 1879/80.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;&quot;Bi&apos;n Sünnenregen, am besten bi&apos;n Mairegen, möten de Kinner ahn Mütz in&apos;n Regen gahn, denn warden sei gaud grot.&quot; &lt;i&gt;Allgemein.&lt;/i&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;&quot;Wer im Mairegen geht wird wachsen, selbst derjenige, der schon ausgewachsen ist.&quot; &lt;i&gt;Domänenpächter Behm in Nienhagen.&lt;/i&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-17T08:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/4910460/">
    <title>Mai</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/4910460/</link>
    <description>&lt;i&gt;von Otto Julius Bierbaum (1865  1910)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun aber hebt zu singen an            &lt;br /&gt;
Der Mai mit seinen Winden.            &lt;br /&gt;
Wohl dem, der suchen gehen kann            &lt;br /&gt;
Und bunte Blumen finden!            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schönheit steigt millionenfach            &lt;br /&gt;
Empor aus schwarzer Erden;            &lt;br /&gt;
Manch eingekümmert Weh und Ach            &lt;br /&gt;
Mag nun vergessen werden.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn dazu ist der Mai gemacht,            &lt;br /&gt;
Daß er uns lachen lehre.            &lt;br /&gt;
Die Herzen hoch! Und fortgelacht            &lt;br /&gt;
Des Grames Miserere!</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-06T08:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/4901858/">
    <title>Erster Mai . . .</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/4901858/</link>
    <description>&lt;i&gt;von Max Dauthendey (1867  1918)&lt;/i&gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Mai.            &lt;br /&gt;
Alle Wiesen keimen,            &lt;br /&gt;
Alle Vögel reimen,            &lt;br /&gt;
Kleine Blumen scheinen,            &lt;br /&gt;
Mädchen in lachendem Schwarm,            &lt;br /&gt;
Tausend Sonnen warm.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai, du machst mich arm,            &lt;br /&gt;
Ich muß niederknien,            &lt;br /&gt;
In meine Hände weinen.</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T15:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/4900795/">
    <title>Erste Blüten, erster Mai</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/4900795/</link>
    <description>&lt;i&gt;von Otto Julius Bierbaum (1865  1910)&lt;/i&gt;            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange schlug das Herz mir dumpf            &lt;br /&gt;
Und in faulen Schlägen,            &lt;br /&gt;
War ein tangbedeckter Sumpf            &lt;br /&gt;
Ohne Wellenregen.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bunte Blumen blühten rings,            &lt;br /&gt;
Und ich ging vorüber;            &lt;br /&gt;
Wissenschaft, die graue Sphinx,            &lt;br /&gt;
Gab mir Nasenstüber.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaft, die graue Sphinx,            &lt;br /&gt;
Mag der Teufel holen;            &lt;br /&gt;
Euch, ihr Blüheblumen rings,            &lt;br /&gt;
Sei mein Herz befohlen.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonnevoll ist mein Gemüt,            &lt;br /&gt;
Eine grüne Wiese,            &lt;br /&gt;
Drauf es singt und springt und blüht,            &lt;br /&gt;
Wie im Paradiese.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Geige klingt in mir,            &lt;br /&gt;
Glockenklar und leise ...            &lt;br /&gt;
&quot;Oh du allerschönste Zier! . . .&quot;            &lt;br /&gt;
Wundersame Weise.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Glück und Glanz und Glorienschein            &lt;br /&gt;
Ueber allem Leben,            &lt;br /&gt;
Und die ganze Welt ist mein,            &lt;br /&gt;
Mir zu Lehn gegeben.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mein Herz haucht Liebe aus,            &lt;br /&gt;
Alle Not verendet,            &lt;br /&gt;
Sorge, Sünde, Haß und Graus            &lt;br /&gt;
Sind in Glück gewendet.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dumme, holde Träumerei,            &lt;br /&gt;
Immer kehrst du wieder:            &lt;br /&gt;
Erste Blüten, erster Mai,            &lt;br /&gt;
Schwärmerische Lieder.</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T02:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/4822705/">
    <title>Frühling ohne Wiederkehr</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/4822705/</link>
    <description>&lt;i&gt;von Charlotte von Ahlefeld (1781  1849)&lt;/i&gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lieblich ist des Lenzes erstes Lächeln,    &lt;br /&gt;
Wenn in Blüthenbäumen laue Luft sich wieget,    &lt;br /&gt;
Und des Baches eisbefreite Welle    &lt;br /&gt;
Nicht mehr stockend, durch die Fluren rinnt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann ermuntern sich zu neuem Leben    &lt;br /&gt;
Die verblichnen Wiesen aus dem Winterschlafe,    &lt;br /&gt;
Und das Gras wacht auf, und decket träumend    &lt;br /&gt;
Wiederum den Schooss der Mutter Erde.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die Blumen öffnen ihre Kelche     &lt;br /&gt;
Alle die im späten Herbste starben    &lt;br /&gt;
Richten sich aus ihrem dunklen Grabe    &lt;br /&gt;
Neu empor im Glanz der Auferstehung.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
O Natur  wie milde giebst Du wieder    &lt;br /&gt;
Was Dein feierlicher Gang zertöret.    &lt;br /&gt;
Fest im stillen, ewig gleichen Kreislauf,    &lt;br /&gt;
Folgt auf Deinen Ernst ein mildes Lächeln.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht Vernichtung, nur ein leiser Schlummer    &lt;br /&gt;
Hält des Frühlings holde Lust gefangen;    &lt;br /&gt;
Bald, bekränzt mit Veilchen, kehrt er wieder    &lt;br /&gt;
Süss umhallt von Nachtigallentönen.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wann kehrt der Liebe Frühling wieder?    &lt;br /&gt;
Ach, verscheucht hat ihn die Nacht der Trennung    &lt;br /&gt;
Und der Winterschauer einer ew&apos;gen Ferne    &lt;br /&gt;
Tödtet rauh das zarte Grün der Hoffnung.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Beisammenlebens Stundenblumen    &lt;br /&gt;
Starben hin im Seufzerhauch des Abschieds.    &lt;br /&gt;
Kummervoll benetzt von heissen Thränen,    &lt;br /&gt;
Sind der Freude Rosen längst verblichen.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Sonne wird sie neu erwecken     &lt;br /&gt;
Keines Wiedersehens goldner Schimmer    &lt;br /&gt;
Winkt des Glückes lichterfüllte Tage    &lt;br /&gt;
Aus dem Grabe der Vergangenheit hervor.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traurig zieht der Jahreszeiten Wechsel    &lt;br /&gt;
Meinem still umwölkten Blick vorüber.    &lt;br /&gt;
Ach es folgt der Frühling auf den Winter,    &lt;br /&gt;
Aber nimmer kehrt der Liebe Frühling wieder!</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-29T11:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/4818083/">
    <title>Frühlingsahnung</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/4818083/</link>
    <description>&lt;i&gt;von Richard Fedor Leopold Dehmel (1863  1920)&lt;/i&gt;                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Felder liegen weiß;                    &lt;br /&gt;
wohin ich schau&apos;                    &lt;br /&gt;
ins fahle Nebelgrau,                    &lt;br /&gt;
scheint Schnee und Eis.                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch da  ein Sonnenstrahl                    &lt;br /&gt;
bricht durch den Flor                    &lt;br /&gt;
und zieht den Blick empor                    &lt;br /&gt;
mit Einem Mal,                    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und von der Erden                    &lt;br /&gt;
ringt jung ein Duft                    &lt;br /&gt;
sich durch die Luft:                     &lt;br /&gt;
will&apos;s &lt;i&gt;Frühling&lt;/i&gt; werden?</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-27T13:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/4817326/">
    <title>Wenn der Frühling . . .</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/4817326/</link>
    <description>&lt;i&gt;von Friedrich von Bodenstedt (1819  1892)&lt;/i&gt;     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Frühling auf die Berge steigt        &lt;br /&gt;
Und im Sonnenstrahl der Schnee zerfließt,    &lt;br /&gt;
Wenn das erste Grün am Baum sich zeigt        &lt;br /&gt;
Und im Gras das erste Blümlein sprießt                 &lt;br /&gt;
Wenn vorbei im Tal                &lt;br /&gt;
Nun mit einemmal    &lt;br /&gt;
Alle Regenzeit und Winterqual,                &lt;br /&gt;
Schallt es von den Höhn                &lt;br /&gt;
Bis zum Tale weit:                &lt;br /&gt;
O wie wunderschön                &lt;br /&gt;
Ist die Frühlingszeit!    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn am Gletscher heiß die Sonne leckt,        &lt;br /&gt;
Wenn die Quelle von den Bergen springt,    &lt;br /&gt;
Alles rings mit jungem Grün sich deckt        &lt;br /&gt;
Und das Lustgetön der Wälder klingt                 &lt;br /&gt;
Lüfte lind und lau                &lt;br /&gt;
Würzt die grüne Au    &lt;br /&gt;
Und der Himmel lacht so rein und blau,                &lt;br /&gt;
Schallt es von den Höhn                &lt;br /&gt;
Bis zum Tale weit:                &lt;br /&gt;
O wie wunderschön                &lt;br /&gt;
Ist die Frühlingszeit.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
War&apos;s nicht auch zur jungen Frühlingszeit,        &lt;br /&gt;
Als dein Herz sich meinem Herz erschloß?    &lt;br /&gt;
Als von dir, du wundersüße Maid,        &lt;br /&gt;
Ich den ersten langen Kuß genoß!                &lt;br /&gt;
Durch den Hain erklang                &lt;br /&gt;
Heller Lustgesang,    &lt;br /&gt;
Und die Quelle von den Bergen sprang                 &lt;br /&gt;
Scholl es von den Höhn                &lt;br /&gt;
Bis zum Tale weit:                &lt;br /&gt;
O wie wunderschön                &lt;br /&gt;
Ist die Frühlingszeit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Aus: Die Lieder des Mirza-Schaffy. Berlin 1851.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-27T09:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/4800572/">
    <title>Vorfrühling</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/4800572/</link>
    <description>&lt;i&gt;von Hedwig Lachmann (1865  1918)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Märzstaub fliegt auf. Es fröstelt leicht.            &lt;br /&gt;
Der Tag in langer Dämmrung bleicht.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Wind das Pflaster blank gefegt.            &lt;br /&gt;
Es klingt verloren, was sich regt.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kinder Spiel ist eben aus.            &lt;br /&gt;
Die Mütter winken sie ins Haus.            &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schreit in mir: Verratnes Herz!            &lt;br /&gt;
Doch geh ich schweigend frühlingwärts.</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-20T11:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://clarisse.twoday.net/stories/4757690/">
    <title>Frühlingsgruß</title>
    <link>http://clarisse.twoday.net/stories/4757690/</link>
    <description>&lt;i&gt;von Luise Büchner (1821  1877)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur düstre Wolken seh&apos; ich geh&apos;n und kommen,    &lt;br /&gt;
Und ewig droht der Winter fortzuwähren     &lt;br /&gt;
Die Seele war so trüb mir und beklommen,    &lt;br /&gt;
Ich rief den Frühling, ach! er will nicht kommen,    &lt;br /&gt;
Sie und des Himmels Stirne aufzuklären.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und durch des Gartens Gänge dichtverschlungen    &lt;br /&gt;
Ging ich  doch sieh, was hat sich dort begeben!    &lt;br /&gt;
Schneeglöcklein sind der kalten Erd&apos; entsprungen,    &lt;br /&gt;
Sie haben siegend sich hervorgerungen,    &lt;br /&gt;
Erweckt von eines Sonnenkusses Leben.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun stillt ihr, Frühlingsboten, mein Verlangen!    &lt;br /&gt;
Ihr woll&apos;t in&apos;s Herz mir neues Leben senken!    &lt;br /&gt;
Wie gläubig euer Kelch ist aufgegangen,    &lt;br /&gt;
Weil er der Sonne einz&apos;gen Kuß empfangen,    &lt;br /&gt;
So soll mir Frühling euer Anblick schenken!</description>
    <dc:creator>Clarisse1</dc:creator>
    <dc:subject>Frühling</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Clarisse1</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-04T13:14:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://clarisse.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://clarisse.twoday.net/search</link>
</textinput>


</rdf:RDF>
