Sonntag, 12. August 2018

Vom Zweitausendeins-Newsletter inspiriert . . .


An Tristan


Ich kann nicht schlafen mehr,
Immer schüttelst du Gold über mich.

Und eine Glocke ist mein Ohr,
Wem vertraust du dich?

So hell wie du,
Blühen die Sträucher im Himmel.

Engel pflücken sich dein Lächeln
Und schenken es den Kindern.

Die spielen Sonne damit
Ja ...

Else Lasker-Schüler (1869 – 1945)

Mittwoch, 1. August 2018

Es geht weiter . . .

Wer unsere Geduld auf eine außerordentliche Probe stellen will, muß uns loben
Emanuel Wertheimer (1846 – 1916)

Wöchentlich wechselnde Aphorismen von Emanuel Wertheimer finden sich auch HIER

Freitag, 1. Juni 2018

Tschüss?

Donnerstag, 31. Mai 2018

Tschüss . . .

Sonntag, 18. März 2018

Aus aktuellem Anlass . . .

Keiner ahnt, mit wie wenigem man leben kann –
nach Berechnung der Reichen.
Emanuel Wertheimer (1846 – 1916) HIER

Freitag, 16. Februar 2018

Aus aktuellem Anlass . . .


Haftentlassung von Deniz Yücel
Denn wo blieben dann die Religionen, und wo bliebe vor allem der Patriotismus, wenn die Leute wüßten, was los ist! Die Zensur ist der Schutz der Wenigen gegen die Vielen.Ignaz Wrobel [i.e. Kurt Tucholsky 1890 – 1935]

Vgl. den Kommentar zur Festsetzung Deniz Yücels auf der Website der Kurt-Tucholsky-Gesellschaft vom 21. Februar 2017 HIER

Montag, 11. Dezember 2017

Entdeckt . . .


Welch hübsches Wort: verkuscheln – i.S.v. "gemütlich herrichten".

Freitag, 22. September 2017

Zum Herbstanfang


Im Herbst


Wie mit Flor bezogen ist der Himmel,
Graue Nebel sinken feucht und schwer,
Und der Raben hungriges Gewimmel
Zieht auf Stoppelfeldern hin und her.

Blätter rauschen auf den öden Wegen,
Die ich froh und glücklich einst betrat;
Rauhe Lüfte hauchen mir entgegen,
Und durchschaueren die Wintersaat.

Ringsumher ist jede Spur verschwunden
Von des Sommers Lieblichkeit und Lust.
Nur in tiefen, unheilbaren Wunden
Regt sich noch sein Bild in meiner Brust.

Nur die Hoffnung hebt durch frische Farben
Die verblichne, freudenleere Welt;
Sammelt auch auf öden Fluren Garben,
Die sie in der Zukunft Felder stellt.

Und der Schwermuth schauerliche Nächte
Hellt uns oft ihr goldner Himmelsschein;
Freundlich führt uns ihre milde Rechte
In das Reich der Fantasieen ein.

Tön' auch mir mit Deinem Schmeichelworte,
Hoffnung, Frieden in das bange Herz;
Kränze windend um der Zukunft Pforte,
Deute Du der Sehnsucht ihren Schmerz.

Und wenn einst der Sommer wiederkehret,
Lass in seinem frischbelebten Grün
Jede Freude, die mein Herz entbehret,
Mir im Glück des Wiedersehens blühn.

Aus: Charlotte von Ahlefeld (1781 – 1849): Gedichte von Natalie. Berlin 1808.

Dienstag, 19. September 2017

Zeig Courage!


. . . nicht nur heute!

Montag, 18. September 2017

Tag der Zivilcourage am 19.09.2017


Informationen dazu gibt es hier:

Mittwoch, 16. August 2017

Erster Satz aus


Die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva

von Christoph Martin Wieland (1733 – 1813)

"In einem alten baufälligen Schlosse der Spanischen Provinz Valencia lebte vor einigen Jahren ein Frauenzimmer von Stande, die zu derjenigen Zeit, da sie in der folgenden Geschichte ihre Rolle spielte, bereits über ein halbes Jahrhundert unter dem Nahmen Donna Mencia von Rosalva – sehr wenig Aufsehens in der Welt gemacht hatte."

Montag, 17. Juli 2017

Wie wahr . . .

Ich vergesse das meiste, was ich gelesen habe, so wie das, was ich gegessen habe; ich weiß aber soviel, beides trägt nichtsdestoweniger zur Erhaltung meines Geistes und meines Leibes bei.
Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799)

Mittwoch, 12. Juli 2017

Erster Satz aus


Abu Telfan

von Wilhelm Raabe (1831 – 1910)

"An einem zehnten Mai zu Anfange des siebenten Jahrzehnts dieses, wie wir alle wissen, so hochbegnadeten, erleuchteten, liebenswürdigen neunzehnten Jahrhunderts setzte der von Alexandria kommende Lloyddampfer ein Individuum auf dem Molo von Triest ab, welches sich durch manche Sonderlichkeit im bunten Gewimmel der übrigen Passagiere auszeichnete und selbst den an mancherlei Erscheinungen der Menschen und Völker gewöhnten Tergestinern als etwas Neues sich darstellte."

Mittwoch, 5. Juli 2017

Erster Satz aus


Aus dem Leben eines Taugenichts

von Joseph von Eichendorff (1788 – 1857)

"Das Rad an meines Vaters Mühle brauste und rauschte schon wieder recht lustig, der Schnee tröpfelte emsig vom Dache, die Sperlinge zwitscherten und tummelten sich dazwischen; ich saß auf der Türschwelle und wischte mir den Schlaf aus den Augen; mir war so recht wohl in dem warmen Sonnenscheine."

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Sinniges


"Es gibt Worte, die nie gesagt werden dürfen, sonst sterben sie ..." – Kurt Tucholsky

Sofort lesen!


"Wer ein Buch zusammenstellt mit hilfreicher Weisheit, erdacht von anderen Köpfen, leistet der Menschheit einen größeren Dienst als der Verfasser eines Epos' der Verzweiflung." – Ella Wheeler Wilcox (1850 – 1919)

2017 in 4. Auflage erschienen:


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2010 erschienen:


Lektüreempfehlung

2018 in 3. Auflage erschienen:


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IN MEMORIAM


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HELMUT ZEH

† 1. Juli 2005

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