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Aufgespießtes

Montag, 14. September 2009

Blühende Neurosen . . .

Je größer durch Erziehung und Tradition die Spannung zwischen den Geschlechtern wird, desto größer wird eine aufgeblasene Sexualromantik, auf der die Neurosen nur so blühen.Peter Panter [i. e. Kurt Tucholsky (1890 – 1935)]

Mittwoch, 10. Juni 2009

Aufgespießt XLI

Unsere Gewissenhaftigkeit geht so weit, lieber nichts, als an unrechter Stelle zu geben.Emanuel Wertheimer (1846 – 1916)

Dienstag, 9. Juni 2009

Aufgespießt XL

Diese Literarhistoriker! Was nicht langweilt, unterhält sie nicht.Emanuel Wertheimer (1846 – 1916)

Samstag, 30. Mai 2009

Aufgespießt XXXIX

Der Mensch vermag vieles auszuhalten: mancher kann jahrelang leben, ohne geistige Nahrung zu sich zu nehmen.Emanuel Wertheimer (1846 – 1916)

Sonntag, 17. Mai 2009

Aufgespießt XXXVIII

Ich kannte einen, der die Bildung in der Westentasche hatte, weil dort mehr Platz war als im Kopf.Karl Kraus (1874 – 1936)

Mittwoch, 13. Mai 2009

Aufgespießt XXXVII

Der Analytiker macht Staub aus dem Menschen.Karl Kraus (1874 – 1936)

Dienstag, 5. Mai 2009

Aufgespießt XXXVI

Die meisten Menschen beschäftigen sich damit, zu grübeln, wie es die andern besser machen sollten, und sehen sehr scheel, wenn man an ihrer eigenen Unfehlbarkeit zweifelt.Johann Gottfried Seume (1763 – 1810)

Freitag, 24. April 2009

Gespenster und Schreckgestalten

Die Arbeit der philosophischen, theologischen, politisch-pathologischen Volksführer ist fast durchaus, Rauch zu machen und darin Gespenster und Schreckgestalten zu zeigen, damit man sich an ihre Heilande halten soll, von denen immer einer schlechter ist als der andere.Johann Gottfried Seume (1763 – 1810)

Besessenheit II


"[. . .} Na ja, es ist ganz bequem, eine Besessenheit zu haben. Man braucht da nicht nachzudenken, was man tun soll, man muß etwas tun, ob man will oder nicht. Das ist so wie bei einer Staatsanstellung, man muß in das Bureau, ob man will oder nicht. Ich habe meiner Besessenheit jetzt den Abschied gegeben."

Aus: Eduard von Keyserling (1855 – 1918): Wellen. 1911.

Ach was . . .

Die Geschichte scheint mir fast zu bürgen, daß die Menschen keine Vernunft haben.Johann Gottfried Seume (1763 – 1810)

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"In keiner Sprache kann man sich so schwer verständigen wie in der Sprache." – Karl Kraus

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