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Donnerstag, 30. August 2007

Mehr zum Thema "Schlaf"

Den Schlaf kann kein Glücklicher schätzen.Nur der Habsüchtige weiß, wie viel kostbare Zeit uns der Schlaf raubt.Emanuel Wertheimer (1846 – 1916)Wie schlafen die Leute –?

Eine Frau, allein.......................im Pyjama
Eine Frau, nicht allein.............im Nachthemd
Ein Mann, allein........................Nachthemd
Ein Mann, nicht allein..............Pyjama.

So eigentümlich ist es im menschlichen Leben. (Protest auf allen Seiten des Hauses.)
Kurt Tucholsky (1890 – 1935)

An Berliner Kinder
von Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)

Was meint ihr wohl, was eure Eltern treiben,
Wenn ihr schlafen gehen müßt?
Und sie angeblich noch Briefe schreiben.
Ich kann's euch sagen: Da wird geküßt,
Geraucht, getanzt, gesoffen, gefressen,
Da schleichen verdächtige Gäste herbei.
Da wird jede Stufe der Unzucht durchmessen
Bis zur Papagei-Sodomiterei.
Da wird hasardiert um unsagbare Summen.
Da dampft es von Opium und Kokain.
Da wird gepaart, daß die Schädel brummen.
Ach schweigen wir lieber. – Pfui Spinne, Berlin!

Schlechtes Schlafmittel

von Otto Julius Bierbaum (1865 – 1910)

Wenn ich des Nachts manchmal nicht schlafen kann,
Seh ich mich selbst von vorn und hinten an
(Figürlich
Natürlich)
Und wünsche dann noch mehr
Den Schlaf herbei als vorher.

Herzlich willkommen!


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